Long Term Evolution LTE
Technik und Datenübertragunsraten
Der Begriff Long Term Evolution, oder auch kurz LTE, steht für den neuen Mobilfunk-Datenübertragungsstandard.
Technisch gesehen wurde bei diesen neuen Standard einiges verändert. Als erstes sind die neuen Kodierungsverfahren
bei Download und Uplink zu erwähnen. Dabei werden sowohl die OFDMA- als auch die SC-FDMA-Technik genutzt. Beide
Techniken teilen das Spektrum, das vorhanden ist, in schmalbandige Unterträger auf. Das führt zu einer Effizienzsteigerung
und da die Träger senkrecht zueinander stehen, beeinflussen sich deren Signale kaum gegenseitig.
Außerdem wird mit dem MIMO-System eine neue Antennentechnik verwendet. Das Besondere an diesem System in Verbindung mit LTE
ist, dass mehrere Sende- sowie Empfangsantennen für die drahtlose Datenübertragung zur Verfügung stehen. Dadurch kann man
höhere Datenraten und eine Verbesserung der Übertragungsqualität erzielen.
Durch die so genannte Quadraturamplitudenmodulation "64QAM", ein Verfahren, durch dass pro Signal mehrere Bits übertragen
werden können, werden die Datenraten noch zusätzlich gesteigert.
Die neue Technik ist nicht nur praktisch und schnell, sie hat auch noch einige weitere Vorteile. So sind zum Beispiel die
Kosten für kombinierte Dienste (z. B. Sprach- und Videodienste) geringer. Zusätzlich sind die Kanalbandbreiten besser
variierbar als zuvor. Bis zu einer Reichweite von 5 km ist die Funkübertragung einwandfrei und bis zu 100 km sind auch
lediglich geringe Qualitätsverschlechterungen zu bemerken.
Mit einer Downlink-Datenrate von bis zu 100 MBit/s und bis zu 50 MBit/s bei der Uplink-Datenrate kann man von einer unglaublichen
Verbesserung sprechen; waren es doch bei UMTS gerade mal 384 kbit/s, die übertragen werden konnten. Mit HSDPA können immerhin
3600 KBit/s erreicht werden - von LTE-Datenraten ist das aber immer noch weit entfernt.
Weiter zur Übersicht der aktuellen
LTE Flatrate Tarife...